Wie Sie sich auf die Millenial-Generation einstellen: 4 Tipps für Arbeitgeber

by | 17.10.2018
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Verwöhnt, faul, illoyal. Das sind nur drei der Eigenschaften, die der „Millenial“-Generation vorgeworfen werden.

Entstanden sind diese Stereotypen aus der Notwendigkeit heraus, die Bedürfnisse einer neuen Arbeitnehmerschaft zu verstehen bzw. umzudefinieren. Doch die Millenials sind weit davon entfernt, verwöhnt und faul zu sein – sie haben einfach andere Werte und andere Erwartungen.

Diese Werte zu verstehen und die Erwartungen der jungen Arbeitnehmer zu erfüllen, ist für den Erfolg eines Unternehmens von fundamentaler Bedeutung. Warum? Weil zufriedene Mitarbeiter erfolgreiche Mitarbeiter sind.

Emma Gannon, Autorin von The Multi-Hyphen Method, einem Buch über die Zukunft der Arbeitswelt, erklärte in einem Interview mit der Nachrichten-Website Mashable ihre Sicht der Dinge: Ihrer Meinung nach haftet das Etikett „verwöhnt“ deshalb an den Millennials, weil sie von veralteten Arbeitsumgebungen und Chefs, die sich neuen Arbeitsweisen verschließen, frustriert sind.

Diese Frustration muss in positive, produktive Energie umgewandelt werden, damit das Potenzial eines modernen Unternehmens voll ausgeschöpft werden kann. Wir haben vier Tipps zusammengestellt, die Ihnen als Arbeitgeber helfen, sich auf Ihre jungen Mitarbeiter einzustellen.

 

1. Technologien nutzen

Die Millenials sind mit verschiedensten Technolgoien groß geworden. Digitalisierung ist Teil ihres Alltags und hat vieles verändert – vom Musikhören über das Fernsehen bis hin zu den Einkaufsgewohnheiten. Auch aus der Arbeitgeberperspektive ist Digitalisierung und Technik wichtig, denn sie kann sowohl die Mitarbeitermotivation als auch die Kundenzufriedenheit stark beeinflussen. Kristallglashersteller Swarovski beispielsweise stellte seine Zukunftsfähigkeit mit einer effektiven Maßnahme zur Mitarbeiterbindung unter Beweis: Er erlaubte seinen Angestellten, ihre Mobiltelefone zur Arbeit mitzubringen.

 

2. Keine Angst vor Veränderungen

Millenials sind laut Gannon dann frustriert, wenn ihr Unternehmen Veränderungen ablehnt und sich am Status Quo festklammert. Sie sind eine Generation von Veränderern, die damit groß geworden ist, über „Hacks“ und schnelle Lösungen Aufgaben effizienter zu erledigen. Als Unternehmer sollten Sie offen für diese neue Art des Arbeitens sein. Ändern Sie veraltete Prozesse, die nicht mehr funktionieren. So können Sie beispielsweise den Verwaltungsaufwand verringern, indem Sie wichtige Vorgänge wie die Einsatzplanung bei Schichtarbeit automatisieren.

 

3. Ja zur Work-Life-Balance

Während die „Baby-Boomer“ und die Generation X noch damit beschäftigt waren, die Karriereleiter zu erklimmen, haben Millenials andere Prioritäten: Ihnen ist die Qualität ihrer Arbeit am wichtigsten. Viele würden sogar ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen, wenn sie damit mehr Erfüllung fänden. Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern Autonomie, Selbstständigkeit und mehr Kontrolle über ihr Arbeitsleben bieten, unterstützen sie bei einer besseren Work-Life-Balance.

 

4. Klare Ziele

Alles, was bisher erläutert wurde, ist einfacher, wenn es einem klaren Ziel dient. Wenn Sie den Sinn Ihrer Arbeit kennen, können Sie deren Kontext definieren und Ihren Mitarbeitern mehr Autonomie zugestehen – was wiederum das Unternehmenswachstum befeuert.

Gannon fügt hinzu: „Zweifellos haben Millenials andere Erwartungen an ihren Arbeitgeber. Sie möchten für ein Unternehmen arbeiten, das sich gesellschaftlich engagiert und ein faires Verhalten an den Tag legt. Sie wollen einen Arbeitgeber, der offen und transparent kommuniziert und werteorientierte Führungskräfte beschäftigt, die nicht nur reden, sondern handeln.“

Mit einem eindeutigen Ziel und dessen transparenter Vermittlung machen Sie es Ihren Mitarbeitern einfacher, sich mit dem, was Sie tun, in welche Richtung Sie gehen und ihrer eigenen Rolle dabei zu identifizieren.

In weniger als zwei Jahren werden mehr als 50 % der Arbeitnehmer aus Millennials bestehen. Um das Potenzial ihrer neuen, spannenden Fähigkeiten optimal nutzen zu können, sollten Sie sich nicht auf traditionelle Arbeits- und Verhaltensweisen beschränken – Sie müssen auch auf Veränderung setzen.

Denn das ist unserer Ansicht nach Teil der Workforce Revolution. Wenn Sie herausfinden möchten, ob Ihr Unternehmen schon bereit für diese Revolution ist, dann sehen Sie sich dieses Spezial-Webinar unseres Gründers und CEO Erik Fjellborg an (in Englischer Sprache).

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Tommy Tonkins

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