Wenn ein junges Food-Tech-Unternehmen innerhalb von nur drei Jahren von einer digitalen Ghost Kitchen zu einer international expandierenden Store-Kette mit über 350 Mitarbeitenden anwächst, horcht die Branche auf. Genau dieses Kunststück ist LANCH mit seiner Erfolgsmarke „Loco Chicken“ gelungen.
Beim diesjährigen Digital Restaurant Day in Berlin gaben Elisabeth Rasch (People & Culture Lead) und Niklas Plit (Founder’s Associate to the CEO) auf der Bühne Einblicke in diese beeindruckende Reise. Sie zeigten auf, wie LANCH nach dem Start im Jahr 2023 und dem ersten physischen Store 2024 die Weichen gestellt hat: Auf die erfolgreiche Skalierung im Jahr 2025 mit über 20 Stores in Deutschland sowie Aktivitäten in Österreich, der Schweiz und den Niederlanden folgt Anfang 2026 nun die globale Expansion via Franchise.
Im Zentrum des Vortrags stand eine Kernfrage: Wie lässt sich ein solches Wachstum operativ und personell beherrschen? Die Antwort liegt in einer modernen Technologielandschaft mit Best-of-Class-Tools, die die Anforderungen des datengetriebenen Unternehmens erfüllen können – darunter Quinyx als Workforce-Management-Lösung.

LANCH mit Quinyx auf der Bühne des Digital Restaurant Days | Foto: Anette Riedl
Das Setting: Globale Skalierbarkeit und der „Tech-First“-Ansatz
Mit der Entscheidung, das Geschäft über ein Franchise-Modell zu internationalisieren, waren die Anforderungen von LANCH klar: Ein weltweit skalierendes Business benötigt eine „Best-in-Class“-Infrastruktur und genutzte Technologien müssen die Mitarbeitenden im Arbeitsalltag bestmöglich unterstützen. Elisabeth Rasch zeigt dies am Beispiel der HR-Abteilung auf:
„Wir sind nur zwei Mitarbeitende im Personal für 350 Mitarbeitende, aber dadurch, dass wir so einen starken Tech-first Approach haben, haben wir einfach sehr viele Lösungen, die uns das Leben sehr einfach machen, sodass wir mit wenigen Klicks unsere Mitarbeitenden vollfassend betreuen können.“
Eine manuelle Verwaltung oder starre Insellösungen kamen für die Dienstplanung daher nicht infrage. Gesucht wurde eine flexible Workforce-Management-Software mit globalem Footprint, die sich nahtlos über APIs einbinden lässt und administrative Aufwände so weit wie möglich reduziert. Niklas Plit, Founder’s Associate bei LANCH, gibt Einblicke in die Entscheidungsfindung:
„Wir sind zur Entscheidung gekommen, dass wir vor der Arbeit mit den Franchisenehmern die Best-of-Class-Tools zusammensuchen sollten, die nicht nur einen lokalen, sondern einen globalen Footprint haben. Quinyx ist ja in über 50 Ländern verfügbar und das ist natürlich auch unser Plan, dass wir in ein paar Jahren Stores in so vielen verschiedenen Ländern haben. Deswegen haben wir uns beim Workforce Management für Quinyx entschieden.”
Die Lösung: Automatisierte, datengetriebene Personaleinsatzplanung mit Quinyx
In Quinyx fand LANCH den idealen Partner, um die Brücke zwischen datenbasierten Umsatzprognosen und effizienter Personaleinsatzplanung zu schlagen.
Das Herzstück der Zusammenarbeit ist die datengetriebene Schichtplanung. LANCH nutzt ein internes Modell zur Umsatzplanung, das verschiedene externe Faktoren wie Wetter oder Veranstaltungen einbezieht. Diese Forecast-Daten werden per Schnittstelle an Quinyx übergeben und dort automatisch auf die Stunde genau in Schichten übersetzt. Mithilfe der automatischen Schichtzuweisung werden fertige Dienstpläne auf Knopfdruck erstellt. Dabei werden feste Workflows und Compliance-Regeln automatisch berücksichtigt. Niklas Plit betont, welche Vorteile das für die Mitarbeitenden in Zentrale und Headquarter hat:
„Wir können sehr einfach Forecastdaten in Quinyx einspielen. Wir erstellen automatisch Schichtpläne und weisen Schichten den Mitarbeitenden zu, und alles wird übersichtlich für den Store Manager dargestellt. Durch diese Automatisierung fällt viel Admin-Arbeit weg. Und das ist schließlich das Ziel in QSR-Stores: Dass die Leute sich auf das Kerngeschäft konzentrieren können statt sich Sonntagabend mit Stift und Papier hinzusetzen, herumzutelefonieren und die Schichtplanung zu machen. Wir wollen einen sauberen, klaren Prozess, der möglichst effizient und transparent für alle Seiten ist – auch später für die Payroll.“

Elisabeth Rasch (People & Culture Lead) und Niklas Plit (Founder’s Associate to the CEO) teilten die Geschichte der erfolgreichen Food-Tech-Brand LANCH | Foto: Anette Riedl
Internationale Unterschiede im Workforce Management
Besonders bei der Expansion nach Skandinavien zeigte sich, wie wichtig ein flexibles Workforce Management ist. Während der deutsche Markt in der Systemgastronomie oft agil und kurzfristig plant, verlangt der schwedische Markt eine andere Planungsstruktur. Elisabeth Rasch erzählt von den Unterschieden:
„Hier in Deutschland planen wir zum Beispiel recht spontan, also zwei Wochen vorher, manchmal nur eine Woche vorher. Aber in Schweden haben wir gemerkt, dass die Schichten oft sechs Monate im Voraus geplant werden. Für uns im HR war das ein großes Learning und wichtig, um ein Verständnis für die Anforderungen der verschiedenen Belegschaften zu entwickeln.“
Quinyx ermöglicht es LANCH, diese Unterschiede – von langfristigen Vorlaufzeiten bis hin zur kurzfristigen Schichtbesetzung – auf einer zentralen Plattform abzubilden.
Ausblick
LANCH beweist, dass Systemgastronomie heutzutage digital gedacht werden muss. Tech-Affinität ist im Unternehmen fest in der DNA verwurzelt und zudem ein wichtiges Einstellungskriterium für die Store Manager, die von den Tools profitieren. Nach dem erfolgreichen Rollout in ersten Märkten ist die internationale Expansion nach Skandinavien der nächste Schritt. Auch auf dem asiatischen Markt gibt es Wachstumspotenzial. Mit einem international tätigen Workforce-Management-Partner wie Quinyx ist der technologische Grundstein für diese Zukunftspläne bereits heute gelegt.
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